Intensives Arbeiten an den OERs während des Partnertreffens in Hamburg

Von
HSU Team (Sigrid Hartong & Ina Sander)

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Es ist einer der kältesten Winter, die Hamburg seit vielen Jahren erlebt hat. Aber nichts konnte unsere ETH-TECH-Partner davon abhalten, zu unserem dreitägigen Treffen in den Norden Deutschlands zu reisen! Tatsächlich stand viel auf der Tagesordnung: Reflexion über die bisherigen Projektentwicklungen, Vorbereitung der nächsten Schritte und insbesondere eine intensive Arbeit an unseren bisher entwickelten Open Educational Resources (OERs), um sie für weitere internationale Tests und eine systematische Verbreitung vorzubereiten. Am 28. Januar war alles vorbereitet. Zunächst trafen unsere Partner von der Universität Padua (unser Co-Leiter des Arbeitspakets) zu einem ersten Vorbereitungsworkshop am Vormittag ein, gefolgt von allen anderen Partnern am Mittag – alle in ihren wärmsten Pullovern, dicken Winterjacken und mehreren Lagen Socken. Unser herzliches Wiedersehen ließ uns jedoch das Wetter schnell vergessen! Außerdem war es ein großartiger Moment, um den Partnern unseren Programmierer Mirko Lemme, der die technischen Vorbereitungen für die OER unterstützt, vorzustellen.

Sofort begannen wir mit einer weiteren Testrunde der aktuellen OER-Entwürfe, wie sie von den Studierenden der Helmut-Schmidt-Universität im Herbst 2026 entwickelt und überarbeitet worden waren. Während der Testsitzungen war es großartig zu sehen, dass die OER offenbar das leisten, was wir uns erhofft hatten: Sie regen die Menschen dazu an, miteinander zu sprechen, ihre Perspektiven auszutauschen, gemeinsam empathisch Einsatzszenarien für Technologie und KI zu erkunden und über mögliche Lösungen für ethische Dilemmata nachzudenken. Wir haben aber auch gesehen, dass die OER noch viel mehr Überarbeitung und Feinabstimmungen erfordern, wozu alle großartige Beiträge und Ideen lieferten.

Am Nachmittag teilten wir uns in Gruppen auf, um intensiv mit diesen Inputs und Ideen zu arbeiten, mit dem Ziel, die OER für Lehrende und Lernende so nützlich wie möglich zu gestalten und gleichzeitig die ethische Grundhaltung des ETH-TECH-Ansatzes zu wahren. Es herrschte eine lebhafte Atmosphäre, während wir neue Szenarien und Handlungsstränge entwickelten, Texte schrieben und das Material überarbeiteten. Am nächsten Tag setzten wir unsere Arbeit fort, verbrachten aber auch viel Zeit damit, den bevorstehenden Übergang vom Arbeitspaket drei (OER-Entwicklung) zum Arbeitspaket vier (Educathons, Validierung des ETH-TECH-Materials) vorzubereiten. Wir freuen uns darauf, bald an unsere Kollegen aus Barcelona zu übergeben, die uns durch diese wichtige Phase führen werden.

Natürlich kommt kein Partnertreffen ohne eine Diskussion von Projektmanagement, Berichterstattung und Kommunikationsstrategien aus, was wir am letzten Tag unterbrachten. Danach war es Zeit, wieder die dicken Schals und Handschuhe anzuziehen, um das Hamburger Hafengebiet zu erkunden! Wir nahmen die Partner mit auf den Elbphilharmonie-Platz, erkundeten mit ihnen den alten Elbtunnel und beendeten den Tag mit einer wunderschönen Bootsfahrt. Ein echtes Hamburg-Erlebnis!

Liebe Partner, es war uns eine Freude, Euch bei uns begrüßen zu dürfen, und wir freuen uns darauf, die OERs in den kommenden Monaten gemeinsam mit Euch und unserer internationalen Gemeinschaft fertigzustellen! Außerdem möchten wir unseren großartigen studentischen Hilfskräften Saskia Meinert und Johanna Thor für ihre Unterstützung während des Partnertreffens danken!!


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